NATALIA SATSCHIK

hat die Fakultät für Pädagogik und Methodik des Anfangsunterrichts an der staatlichen pädagogischen Hochschule Brest im Jahre 1993 absolviert. 1998 hat sie die Aspirantur an der Belorussischen staatlichen pädagogischen M. Tank - Universität in der Fachrichtung "Pädagogische Psychologie" absolviert.

Ab 1999 ist sie als Oberlektorin des Lehrstuhls für Psychologie an der Brester staatlichen A.S. Puschkin-Universität tätig.

Frau Satschik ist Verfasserin einer Reihe von wissenschaftlichen und methodischen Publikationen in den republikanischen Zeitschriften "Psychologie", "Grundschule", und Mitverfasserin einer Reihe von Gemeinschaftsmonographien, Verfasserin von methodischen Lehrmitteln für Studenten und Dozenten der Fakultät für Psychologie und Pädagogik.

Natalia Satschik hat am Internationalen Kongress "L.Wygotskij und Gegenwart", Minsk, 1966; an den internationalen wissenschaftlichen Konferenzen: "Aktuelle Probleme der sozialen Entwicklungspsychologie", Minsk, 1998, "Tätigkeit der praktischen Psychologen auf gegenwärtiger Etappe" Minsk, 2000, "Korrektive Tätigkeit des Pädagogen zur Vorbeugung des Drogengebrauchs", Sofia, 2001 u.a. teilgenommen.

Die Aufrechterhaltung der psychologischen und psychischen Gesundheit von Kindern ist eine der vorrangigen Richtungen der modernen Psychologie. Es ist jedoch wichtig, daß die das Kind umgebenden Erwachsenen die erstrangige Bedeutsamkeit der psychologischen Kenntnisse und Fähigkeiten selbst einsehen und die Interesse an der inneren Welt des Menschen, an sich selbst, an Altersgenossen, Erwachsenen, am Leben insgesamt, bei Kindern erziehen können.

Psychologischer und emotioneller Zustand des Kindes hängt in vielem von psychologischer Kultur der Erwachsenen ab. Da die Gesellschaft geringe psychologische Vorbildung hat, übergeben die Erwachsenen ihre alltäglichen, üblichen psychologischen Kenntnisse und Fertigkeiten, die man nicht immer als richtig, vernünftig, produktiv, wirksam bezeichnen kann, den Kindern, zwingen sie ihnen oft auf, ohne sich selber dessen bewußt zu sein.

Die Erwachsenen selbst benötigen die Kenntnisse darüber, wie sie das Kind erziehen, wie sie sich mit ihm unterhalten, wie sie ihm beim Lernen behilflich sein können, wie sie ihm beibringen, Konflikte mit Altersgenossen zu lösen, mit negativen Emotionen und Erlebnisse fertig zu werden, mit anderen Worten, - wie sie einen vollwertigen, selbständigen, erfolgreichen und sozial verantwortlichen Menschen erziehen können.